Notbeleuchtungssysteme - Sicherheitsbeleuchtung

Die Sicherheitsbeleuchtung beleuchtet unter anderem Flucht- und Rettungswege. Außerdem verhilft sie dazu, bei Stromausfällen die Orientierung nicht zu verlieren.

Laut der relevantesten Normen ÖVE / ÖNORM E 8002, ÖNORM EN 1838 und das für Kärnten spezifische Baurecht TRVB sind drei unterschiedliche Stromquellen zu unterscheiden.

  • Einzelbatterieanlage (EB)
  • Gruppenbatterieanlage (LPS)
  • Zentralbatterieanlage (CPS)

Diese unterschiedlichen Stromquellen unterliegen speziellen Anforderungen und kommen je nach Gebrauch, Wünschen oder Nutzung zum Einsatz.

Eine Sicherheitsbeleuchtung ist gesetzlich vorgeschrieben und muss neben diversen Räumen vor allem in Aufzugskabinen, bei Rolltreppen, in Sanitärbereichen ab 8 m² Größe sowie in Behinderten-WCs vorhanden sein.

Um die bestmöglichste Sicherheit zu bieten, kann die Notbeleuchtung mit der Brandmeldeanlage gekoppelt werden. Somit kann in baulichen Bereichen die Sicherheitsbeleuchtung bei Ansprechen der Branderkennung umgehend aktiviert werden. Es wird außerdem sichergestellt, dass die Benützung der Flucht- und Rettungswege auch bei starker Rauchbildung möglich ist. Dies wird mittels bodennaher Sicherheitssystemen erzielt.

Ein Notbeleuchtungssystem kommt vor allem in öffentlichen Gebäuden, wie in Schul- und Kindergartengebäuden, Studentenheimen, Veranstaltungsstätten, Großgaragen, Verkaufsstätten sowie in fliegenden Bauten (Zeltfeste) und Sondergebäuden vor. Allerdings ist ein solches Sicherheitssystem auch in jedem privaten Gebäude eine sicherheitsbewahrende Investition.

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