Brandmeldeanlagen

Brandmeldeanlagen dienen zur Gefahrenabwehr und –vermeidung. Sie ermöglichen es, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Denn umso früher ein Brand erkannt wird, umso früher kann reagiert werden.

Die häufigsten Ursachen für nicht gezielt verursachte Brände sind:

  • feuergefährliche Arbeiten
  • technische Defekte
  • höhere Gewalt
  • Fahrlässigkeit
  • Brandübertragung von außen

Um sich vor solchen Bränden zu schützen ist eine Brandmeldeanlage sinnvoll. Der Überwachungsbereich einer Brandschutzanlage erstreckt sich auf bestimmte Brandabschnitte eines Objektes und alarmiert umgehend. Automatische Brandmelder ermöglichen die Erkennung von Bränden, auch wenn die Personen nicht anwesend sind. Dies wird ermöglicht, indem jeder Brandmelder eine oder mehrere Erkennungsgrößen (z.B. Rauchpartikel, Trübung der Raumluft oder Temperatur) verwendet. Da es unterschiedliche Erkennungsgrößen gibt, unterscheidet man unterschiedliche Brandmelder. Die am häufigsten vorkommenden Brandmelder sind:

  • Rauchwarnmelder (optischer Brandmelder)
    Dieser Brandmelder aktiviert sich sofort nach Erkennung von Rauch in Räumlichkeiten. Dieser eignet sich für Räume, die bis zu 12 Meter Höhe betragen.
  • Flammenmelder
    Ein Flammenmelder erkennt die modulierten Emissionen einer Flamme im Spektrum Infrarot bis Ultraviolett. Dieser wird verwendet, wenn bei einem Brandausbruch mit einer schnellen Entwicklung von offenen Flammen zu rechnen ist. Dieser kann sogar bis zu 45 Meter Raumhöhe eingesetzt werden.
  • Wärmemelder
    Der Wärmemelder eignet sich zur Erkennung offener Brände. Hierfür kann festgelegt werden, ab welcher bestimmten Temperatur er reagieren soll.

Bei öffentlichen Gebäuden wird die Brandmeldeanlage mit den hilfeleistenden Stellen, um schnellstmöglich reagieren zu können.

Die Brandmeldeanlagen unterliegen folgenden Normen:

  • TRVB S 122
  • TRVB S 123

Überprüfung / Wartung

  • jährliche Kontrolle der vollständigen Prüfprotokolle
  • Überprüfung der Betriebsmittel

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